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Last modified
2005-03-26
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Kurze Geschichte der DPS - Demokratische Partei Südtirol


Wann ist der Startschuss zur DPS gefallen? Ich denke, das war im Herbst 1997, als ein Artikel von Rudi Benedikter erschien, worin dieser von einem neuen Rütli-Schwur sprach, den es zu schwören galt! Es war so viel angelaufen, dass viele Menschen spürten: ja, jetzt ist es Zeit, etwas gegen das Unerträgliche zu unternehmen.
Bald war klar, dass eine neue politische Alternative geschaffen werden musste, die ein bürgerliches, aber aufgeschlossenes und ökologisch denkendes Publikum ansprechen sollte. Wir wollten eine echte Alternative zur angestammten Sammelpartei sein, ohne dass der/die Südtiroler/in Angst haben muss, gegenüber Rom verlieren zu müssen. Wir wollten einfach eine zweite Komponente im Land sein, die mit anderen politischen Kräften um einen neuen Weg ringt.
Zur Landtagswahl 1998 schloss man sich auch mit den Ladins zusammen, um die Möglichkeit eines Restmandates in jedem Fall auszunutzen. Dieses Restmandat hat die gemeinsame Liste auch errungen, allerdings haben unsere Partner die bessere Vorzugsstimmentechnik gehabt und so konnte Dr. Carlo Willeit in den Landtag einziehen. Das Stimmenverhältnis DPS : Ladins stand bei ca. 7.000 : 4.000!
Nach dieser großen Enttäuschung war vielen die Lust vergangen, weiter am Projekt DPS zu arbeiten, ich denke, aus sehr verständlichen Gründen. Es ist einfach sehr schwer, eine Partei zu erhalten, die nicht direkt in politischen Gremien vertreten ist.
Trotzdem war vielen auch klar, dass der Bedarf nach einer Alternative nicht weniger geworden ist, sondern erst recht größer! So beschlossen wir, die Partei zu retten und bis zu den nächsten Landtagswahlen auf Sparflamme warm zu halten.
Ich glaube, das ist uns nun gelungen, und einem neuerlichen Durchstarten steht nichts mehr im Weg. Es liegt jetzt an uns und allen anderen interessierten Freunden/innen und Sympathisanten/innen, diesen Neustart so kraftvoll wie möglich laufen zu lassen!

Sigmund Kripp, im April 2002.


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