Brennerbasistunnel
Noch nie hat ein schwarzes Loch so viel Geld gekostet!
Dank der Existenz und der prompten Reaktion der Transitinitiative Südtirol (TIS) wissen wir jetzt, dass das Brennerbasistunnel-Projekt eine völlige Fehlplanung ist. Man hat bereits ca. 250 Mio. Euro für die Planung ausgegeben und weitere 200 Mio. sollen folgen (!). Das Ergebnis ist eine Lösung, die keine Lösung ist, da die Transitproblematik mehr oder weniger unverändert bestehen bleiben würde. Man hat also enorm viel Zeit und Geld, vorwiegend aus Steuermitteln, investiert, um eine Nichtlösung zu produzieren, vergleichbar etwa mit einer Eisenbahn ohne Räder .... Das Projekt in dieser Form muss sofort gestoppt und einer gründlichen Überarbeitung unterzogen werden, vor allem aber müssen die qualitativen und quantitativen Ziele zuerst klar festgelegt werden. Außerdem muss die Finanzierung des Vorhabens eindeutig geklärt sein, da diesbezüglich noch alles offen ist. Bevor diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind, ist jeder weitere Euro, den man für das Projekt ausgibt, beim Fenster hinausgeworfen.
Die Landesregierung muss noch vor den Landtagswahlen Farbe bekennen und den WählerInnen klaren Wein einschenken! Entweder sie zieht die Konsequenzen und stoppt das Projekt oder sie übernimmt die Verantwortung dafür, dass weiterhin Steuermittel in ein schwarzes Loch ohne Boden fließen ...
Im Übrigen ist die DPS der Meinung, dass ein Vorhaben wie der Brennerbasistunnel eine so enorme Investition darstellt und so große Auswirkungen auf die Lebensqualität der betroffenen Bevölkerung hat, dass es unbedingt von dieser mitgetragen werden muss und daher durch eine Volksabstimmung entschieden werden muss.
An alle Südtiroler Medien verschickte Presseaussendung von Karl Berger, Sprecher DPS