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2005-09-11
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Vorstand


Der Vorstand der DPS wurde im Rahmen der Vollversammlung vom 1. März 2002 neu gewählt.

Dabei wurden alle Vorstandsmitglieder in ihren Funktionen bestätigt. Nach den bei der Vollversammlung am 5. Mai 2004 beschlossenen Änderungen setzt sich der Vorstand nun wie folgt zusammen:

Roland Girardi, Sprecher
Sigmund Kripp, Vizesprecher
Karl Berger, Finanzreferent
Robert Unterholzer, Schul- und Bildungsreferent
Markus Lobis, Pressereferent.
Johann Gruber, Webmaster und ICT-Referent
,
wurde im Herbst 2003 in den Vorstand kooptiert.


Walter Clementi stand für eine weitere Mitarbeit im Vorstand nicht mehr zur Verfügung. Die Vollversammlung hat beschlossen, die frei werdende Position durch eine interessierte Frau zu besetzen. Wer Interesse an einer Mitarbeit hat oder Interessierte an dieser Form der Mitarbeit kennt, kann seinen Vorschlag an info@d-p-s.org übermitteln.



Dr. Karl Berger, Finanzreferent

e-mail: k.berger@email.it



Arch. Roland Girardi, Sprecher

e-mail: architektungel@rolmail.net

Persönliches Statement:

Ich engagiere mich bei der DPS, da ich mich von anderen zur Zeit in Südtirol agierenden Parteien nicht angemessen vertreten fühle. Mit besonderem Argwohn beobachte ich die zunehmende Macht- und Medienkonzentration.

Ich glaube es ist höchst an der Zeit, konkrete Schritte gegen diese Entwicklung zu unternehmen. Die Demokratie und die Meinungsfreiheit sind meiner Meinung nach durch diese Konzentration und die daraus resultierende Manipulation der öffentlichen Meinung in ernster Gefahr.

Jede und Jeder kann es sich zwar heute leisten, laut und deutlich die Meinung zu sagen, doch befürchten viele, deshalb finanzielle oder gesellschaftliche Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. Dieses Phänomen lässt sich besonders auf Gemeindeebene beobachten.

Dieses Gefühl der Abhängigkeit gilt es zu durchbrechen. Meinungsvielfalt und kritische Sichtweisen müssen gefördert werden. Den Bürgerinnen und Bürgern muss durch Instrumente der direkten Demokratie größeres Mitspracherecht eingeräumt werden.

Wir von der Demokratischen Partei Südtirol wollen uns dafür einsetzen, dass ein geistig liberaleres Lebensumfeld entstehen kann. Die Freiheit des bzw. der Einzelnen ist für uns die Voraussetzung für die Freiheit aller in der Gesellschaft.

Demokratie ist kein Luxus! Genauso wenig wie soziale Gerechtigkeit. Die viel zitierte Ehrlichkeit und Offenheit des Tirolers darf kein Mythos mehr bleiben, sondern muss eine neue Renaissance erfahren.

Deshalb engagiere ich mich in der DPS.



Dr. Johann Gruber LLM, Webmaster und ICT-Referent

e-mail: jo@gruber.bz

Persönliches Statement:

Losung: „Echte Demokratie wagen, den Herrschenden die Meinung sagen. Demokratie statt Durnokratie!“



Sigmund Kripp, Vizesprecher

e-mail: sigmund.kripp@stachlburg.com



Markus Lobis, Pressereferent

e-mail: markus@lobis.it


Persönliches Statement:

Die zur Zeit in Südtirol betriebene Politik dient nur dem Machterhalt und der Kontrolle des Landeshaushaltes und ist undemokratisch und bevormundend patriarchalisch.

Der einstmals als frei, aufmüpfig und selbstbewusst charakterisierte Tiroler ist in den 50 Jahren SVP-Regime zum Untertan mutiert, der vorauseilende Gehorsam ist eine verlässliche Größe für die wenigen mächtigen Gestalter der Südtiroler Politik geworden.

Durch das Engagement bei der DPS will ich dazu beitragen, dass wir in Südtirol endlich „normale“ politische Verhältnisse bekommen und die Bürger sich auf der Grundlage ihrer persönlichen Interessen und Lebenssituationen, ihrer Zukunftsvorstellungen und ihrer Weltanschauung in verschiedenen Parteien und politischen Organisationen engagieren und ihr unmittelbares Lebensumfeld im demokratischen Spiel der Kräfte aktiv mitgestalten.

Ich sehe es nicht ein, warum Südtirols Eltern ihre Kinder nicht in gemischtsprachige Kindergärten und Schulen schicken können, die den frühen Sprach- und Fremdsprachenerwerb fördern und die Voraussetzungen für gelebte Formen der Mehrsprachigkeit schaffen.

Ich halte es für falsch, dass sich die Landesregierung immer häufiger unter Einsatz von Steuergeldern als Unternehmer betätigt und dadurch bei ihrer eigentlichen Aufgabe, der Zukunftssicherung unseres Landes und seiner Bürgerinnen und Bürger, Sachzwängen ausgesetzt ist, die sich innovativen Ansätzen entgegen stellen.

Im vermeintlichen Wohlstandsgefüge Südtirols zeigen sich Risse. Jeder zehnte Südtiroler lebt am oder unter dem Existenzminimum. Es werden immer mehr. Wer ist der nächste?

Es gibt viel zu tun. Packen wir’s gemeinsam an, die DPS ist ein guter Rahmen dafür!



Robert Unterholzer, Schul- und Bildungsreferent

e-mail: robert.unterholzer@web.de


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